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Pfannebecker, Mareile: Alles ist Arbeit

Ob bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht: Wir arbeiten ständig. Der globale Kapitalismus hat unsere Lebenszeit, unsere Subjektivität, unsere Erfahrungen, Wünsche und Sehnsüchte in nie dagewesener Weise zu Arbeit und zu Geld gemacht. Gleichzeitig wird die formale Lohnarbeit immer stärker prekarisiert.
Packend zeichnen Mareile Pfannebecker und James A. Smith nach, wie sich ein Regime etablieren konnte, das sie Lebensarbeit nennen. Dabei stützen sie sich auf soziologische Erhebungen, philosophische wie politische Theorien, Berichte von Arbeiter*innen und Popkultur – von Adorno zu Tiqqun, von Jean-Luc Nancy zu Amy Winehouse.

Weil jeder Aspekt des Lebens von Arbeit kolonialisiert wird, ohne dass diese noch unseren Lebensunterhalt garantiert, müssen wir neue Fragen stellen: Kann uns ein nostalgisches Bild davon, wie Arbeit früher war, heute noch weiterhelfen? Wie konnten Arbeit und Arbeitslosigkeit gleichermassen zu prekärem malemployment werden, und wie können wir unsere Sehnsüchte der kapitalistischen Verwertung entziehen? Und schließlich: Wie lässt sich eine Post-Arbeits-Gesellschaft denken, in der wir auch tatsächlich leben wollen – in einer Zeit, in der das Ende der Arbeit und eine vollautomatisierte Zukunft gleichermaßen von Tech-Ideolog*innen aus dem Silicon Valley wie auch von sozialdemokratischer Politik und linker Theorie proklamiert werden?

ISBN: 9783960542902
Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Fr. 26.90
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Details

Verlag Edition Nautilus
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 222 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Untertitel Mühe und Lust am Ende des Kapitalismus
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.8 cm x B12.6 cm x D2.2 cm 284 g
Reihe Nautilus Flugschrift
Autor*in Pfannebecker, Mareile
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